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Über die Bewegung um Torben Sondergaard


Wir als Gemeinde sind sehr an der Bewegung „The Last Reformation“ (auch als aktiv auszulebender Teil unserer eigenen Gemeinde) interessiert, die aus Dänemark kommt, und deren Begründer Torben Sondergaard ist. Dieser ruft zu einer „letzten Reformation“ auf, in der er das Kirchensystem von Grund auf erneuern will, wie es in der Bibel steht. Denn Landeskirchen wie die Katholische und auch die Evangelische Kirche hat aus dem, was Jesus in der Bibel predigt und wie Er Seine Kirche eigentlich haben wollte und wie sie die Jünger in der Apostelgeschichte leben, eine geldgierige Organisation gemacht, wo nur passiv sonntags Predigten angehört und Sakramente gesammelt werden. Er warnt sogar vor den Irrlehren der Katholischen Kirche und des Papstes, der Jesu Lehre völlig verquer predigt und „auslebt“, und dass bei vielen der Papst weit über Jesus steht und sogar Maria selbst, dabei ist Marienverehrung und Rosenkranzgebet dämonisch und gottlos (dazu findet man Videos auf Youtube: siehe hier Link bei EXTRAS "Warnung an die Kirchen"). Aktives Christenleben ist Fehlanzeige und es ist ein sehr angenehmes und bequemes Christenleben geworden, obwohl uns Jesus sagte, dass man uns verfolgen würde, wenn wir uns zu Ihm bekennen. Nichts von alldem, was Jesus lehrte (mal auf die verfälschte Bibel blickend, in der dennoch einige Wahrheitsfetzen zu finden sein könnten), ist heute in den Christen und den Kirchen zu finden.

 

Hierzu Auszüge aus einem Interview zwischen Livenet und Torben Sondergaard, um all jenen, die diese Bewegung noch nicht kennen, abzuhelfen:

 

Livenet: Der Titel eines ihrer Bücher heißt «Die Letzte Reformation», gleich wie ihr Slogan. Sind sie Dänemarks nächster Reformator?
Torben Søndergaard: Bei der letzten Reformation geht es darum, zu allen Wahrheiten des Christenlebens nach dem Vorbild der neutestamentlichen Kirche zurückzukehren, wo alle berufen waren, Jünger zu sein und Jünger zu machen.

In der Apostelgeschichte lesen wir über das normale Christenleben. Wenn wir tatsächlich so leben würden, wie es dort geschrieben steht, dann würde das Kirchensystem, so wie wir es heute kennen, reformiert werden. Kirchgänger wären nicht mehr damit zufrieden, Sonntag für Sonntag passiv auf ihren Plätzen zu sitzen und auf Erlaubnis der Leiter warten, etwas tun zu dürfen. Wir würden Organisationen nicht mehr Kirche oder Gemeinde nennen, sondern, wir würden die tatsächliche Gemeinde, welches der Leib Christi ist, Kirche nennen; ein Priestertum aller Gläubigen.

Wenn wir zu dem zurückkehren wollen, was wir in der Bibel lesen, muss auch die Kirche reformiert werden. Kleine Veränderungen hier und dort reichen nicht aus. Wir brauchen eine Reformation. In diesem Buch «Die Letzte Reformation» geht es um unseren persönlichen Weg und um diese Reformation, die so notwendig ist. Wir wollen sehen, wie Kirchen auf der ganzen Welt reformiert werden und wir sehen bereits, wie Gott uns dazu braucht und wie er heute viele dazu beruft. Meine Hoffnung ist, dass jeder der an Christus glaubt, der nächste Reformator sein wird; dass er als Jünger gefüllt mit dem Heiligen Geist predigt, Kranke heilt, Dämonen austreibt und Jünger macht, die andere mit Wasser und Heiligen Geist taufen, die wiederum lernen, neue Jünger zu machen.

 

Wieso «Die Letzte Reformation», was meinen sie damit?
Die erste Reformation geschah im 16. Jahrhundert, wo Martin Luther gegen die katholische Kirche und deren Lehre aufstand. Er brachte die Kernaussage des Evangeliums wieder hervor, nämlich die Rechtfertigung alleine durch den Glauben. Wie wir sehen können, ging es in dieser Reformation um die Theologie. Wenn man sich heute die Struktur der reformierten Kirche anschaut, dann ist sehr viel Ähnlichkeit mit der Struktur der katholischen Kirche erkennbar. Das ist so, weil Martin Luther kaum Erneuerungen an den Strukturen einführte.

Darum ist unser Ausganspunkt nicht Martin Luther oder eine der vergangenen Erweckungen, denn sie alle brachten immer nur einen kleinen Teil von Gottes Wahrheit mit sich. Unser Ausgangspunkt ist Jesus Christus.

Ich glaube, dass wir nahe an einer dritten Reformation stehen und ich glaube auch, dass es die letzte Reformation sein wird, bevor Jesus zurückkehrt. Dies ist eine Reformation, wo Gott alle einzelnen Teile zusammenführen wird und die Kirche zubereitet, ihrem Bräutigam zu begegnen.

 

Was ist die «Pionier-Schule»?
Das ist eine Online-Bibelschule, die 20 Lektionen umfasst. Dadurch sollen Gläubige ausgerüstet werden, Jünger zu werden, die wiederum Jünger machen. Außerdem hilft sie zu einem besseren Verständnis darüber, was - anhand des neutestamentlichen Vorbildes - Kirche sein tatsächlich bedeutet und wie das in dieser Welt, in der wir leben, praktisch aussehen kann. Das geschieht unter anderem dadurch, dass wir ermutigt werden, unserer religiösen Brillen abzusetzen und umzukehren, und in der Freiheit, der zeitlosen Wahrheit, von der wir in der Heiligen Schrift lesen, zu leben - gerade so, wie die frühe Kirche das tat.

Die Pionier-Schule hat sich weltweit explosionsartig ausgebreitet. Sie wurde bis jetzt in mindestens sieben Sprachen übersetzt und ungefähr 10'000 haben sie bereits abgeschlossen oder sind mittendrin. Viele Leben werden dadurch verändert, was uns sehr freut.

 

Was ist das Ziel dieser Schule?
Das Ziel dieser Online-Schule ist, Gläubige zu «kickstarten», dass sie anfangen, ein normales Christenleben zu leben, sie zu ermutigen und unterstützen, damit sie raus auf die Straßen gehen und fähig sind, jedem das ganze Evangelium verständlich weiterzugeben, zu heilen, mit Wasser und Heiligem Geist zu taufen, so dass diese dann wiederum dasselbe an andere weitergeben können.

Wir freuen uns auf die Frucht, die daraus entsteht, und wie Gott das Leben von Menschen braucht um sein Reich hier auf Erden zu bauen, bis Jesus in all seiner Herrlichkeit wiederkommt.*



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* Interview vom 27.08.2015, Livenet, Gerber, D.: „Däne ruft zur «letzten Reformation»“. https://www.jesus.ch/magazin/gesellschaft/christen_in_der_gesellschaft/279130-daene_ruft_zur_letzten_reformation.html (19.10.2018)