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Es gibt Ihn wirklich


 

FORSCHUNGSERGEBNISSE ZUM TURINER GRABTUCH
[entnommen aus dem Buch „Das Bluttuch Christi“ von Michael Hesemann: www.amazon.de/gp/product/3776626321/ref=as_li_tl]

Als vollständige PDF-Datei hier kostenfrei zu öffnen: www.homepage-baukasten-dateien.de/veggiechurch/FORSCHUNGSERGEBNISSE%20ZUM%20TURINER%20GRABTUCH.pdf



[© STERA, Inc. www.shroud.com, Vorder- und Rückseite links Abbild vom Turiner Grabtuch; rechts das Negativbild des Tuchs]



~  Es wurde menschliches Blut der extrem seltenen Blutgruppe AB, die nur ca. 4% der Weltbevölkerung haben, unter ihnen überdurchschnittlich viele Juden (heute weisen mehr Israelis diese Blutgruppe auf).

Ø  ~ Webmuster des Grabtuchs (Fischgrät-Muster) stammt aus der Zeit Jesu, wie es in Ägypten beliebt war, sowie eine Z-Drehung, die sich erst mit den Römern im Orient durchgesetzt hatte.

Ø  ~ Bluttuch (Schweißtuch) und Grabtuch weisen identische Blutflecken derselben Blutgruppe und Pollen auf, die es nur in Jerusalem gibt, u.a.:
- Ceratonia siliqua L.,
- Cistus creticus L.,
- Phyllirea augustifolia L.,
- Pistacia lentiscus L.,
- Ridolfia segetum Moris

Ø  ~ Erforschung des Sudariums (Schweißtuchs):
1) Beide Seiten wurden mit verschiedenen Techniken beidseitig detailliert fotografiert.
2) Zunächst konventionelles Fotografieren (detailliertes Studium der Leinenoberfläche, Aufnahmen wurden später zu textilhistorischen, morphologischen und anthropologischen Studien genutzt, um jedes Detail der Blutflecken zu dokumentieren und den Prozess zu rekonstruieren, der zur Entstehung dieser Flecken geführt hat sowie um Unterschiede in der Konsistenz des Blutes auszumachen).
3) Dann wurden Aufnahmen der Infrarot-Reflexion in einer Empfindlichkeit bis 900 Nanometer (nm) (die mittlere Wellenlänge des sichtbaren Lichts liegt bei ca. 550 nm) und mit einer digitalen CCD-Video-Kamera in einer Empfindlichkeit bis 1100 nm gemacht (Beleuchtung mit Halogenlampen: sichtbare Frequenzen wurden bis 690 nm von der Kamera weggefiltert und hier zeigen die Bilder nur Infrarotreflexionen des Leinens, wodurch Inschriften und andere nicht auf den ersten Blick erkennbare Markierungen sichtbar werden (beim Sudarium fand man keine, beim Grabtuch jedoch schon!)
4) Aufnahmen in ultraviolettem Licht (durch Quecksilberdampf-Niedrigdrucklampen mit Filter und Leuchtstoff für UV-Licht in Frequenzen oberhalb von 450 nm) > spezifische Materialeigenschaften oder die unterschiedliche Dichte geronnenen Blutes kann so festgestellt werden (u.a.) > Gegenlichtfotografie (von hinten bestrahlt) kann Dichte der Blutspuren erkennbar machen sowie das Webmuster und die Struktur des Leinens.
5) Im Seitenlicht in einem Winkel von 10 Grad fotografiert treten so sämtliche Unregelmäßigkeiten des Gewebes (etwa Einstichlöcher) und jede kleinste Falte hervor und wurde mit einem Hochleistungsscanner gescannt.
6) Kameraaufnahmen wurden digitalisiert und auf den Computer übertragen, um durch Farbumkehrung/Falschfarben, Kontrastverstärkung und Konturierung auch feinster Schattierungen die Blutflecke besser studieren zu können.

Ø  ~ Besitzt unregelmäßige Ränder > Unregelmäßigkeiten im Gewebe zeugen von Handarbeit -> wurde wohl in stehendem Rahmen produziert, wie es in der Antike die übliche Herstellungsweise für Leinen war.

Ø  ~ Sudarium und Grabtuch weisen eine Z-Drehung im Webmuster auf, was für römisches Leinen charakteristisch ist, für den Orient die S-Drehung/ Durch Ausgrabung wurde entdeckt, dass in Jerusalem beide Webmuster gebräuchlich waren.

Ø  ~ Spuren von Aloe-Myrrhe-Gemisch auf dem Leinen mithilfe eines Elektronenmikroskops und Massenspektroskops gefunden, welches mit dem Blut verklebt war und aufgetragen wurde, als das Blut noch feucht war (im Altertum bei jüdischen Bestattungen verwendet und wird im Johannes-Evangelium bei der Grablegung Jesu erwähnt (siehe Johannes 19,39-40)> stammt aus einem antiken jüdischen Grab.

Ø  ~ Drei Pollenarten auf dem Tuch sind typisch für Pflanzen im östlichen Mittelmeerraum, speziell Palästina:
1) T. Pistacia terebinthus,
2) T. Quercus perennifolius,
3) T. Parietaria judaica.

Ø  ~ Mithilfe des optischen Mikroskops wurden schwarze Krusten gefunden, wie von geronnenem Blut > Ob es sich um menschliches Blut handelt, wurde mittels 6 gängigen Methoden des forensischen Blutnachweises getestet:
1) Teichmann-Reaktion in der Bertrán-Variante: Nachweis des Chlorhydrats der Hämatine – stark positiv.
2) Strzyowski-Reaktion: Nachweis des Jodhydrats – stark positiv.
3) Sardá-Reaktion: Nachweis des Bromhydrats im Hämatin – positiv.
4) Takayama-Reaktion: Nachweis des alkalinen Hämochromogens – positiv.
5) Lecha-Marzo-Reaktion: Nachweis der Hämochromogensäure – positiv.
6) Guarino-Reaktion: Nachweis aciden und alkalinen Hämotoporphyrins – positiv.
> Unter dem optischen Mikroskop wies es schon Erythrozyten (rote Blutkörperchen) auf.
> Unter dem Elektronenmikroskop zeigte sich an ihrer stark degenerierten Form, dass es sich um die Überreste von sehr altem Blut handeln muss.

Ø  ~ Weitere Methode zur Untersuchung, ob es sich um menschliches Blut handelt: Immunfluoreszenz (IIF)=
> Ein spezifischer Antikörper (Primärantikörper) wird auf Blutreste aufgetragen,
> Dieser wird mit einem zweiten Antikörper in Kontakt gebracht, der gegen den ersten Antikörper gerichtet ist,
> Dieser „Sekundärantikörper“ ist mit einem Enzym gekoppelt,
> Enzym-Substrat-Reaktion enthalten, die nur bei menschlichem Blut auftritt und führt dazu, dass ein sichtbarer Farbstoff entsteht,
> Zur Signalverstärkung kann noch ein Tertiärantikörper hinzugegeben werden,
> Dieser Test zeigte, dass die Blutpartikel positiv reagierten und dass das Blut eindeutig menschliches Blut ist!

Ø  ~ Die Methode der Absorption-Elution zeigte im Ergebnis, dass das Blut eine schwache Indikation bei A und eine positive bei B aufwies > die Holzer-Modifikation kam nach einer quantitativen Bewertung der Agglutinine (Antikörper) zum selben Ergebnis und damit stellte sie die Blutgruppe AB fest.

Ø  ~ Pathologen konnten mithilfe der Blutflecken eine exakte Chronologie der Geschehnisse erstellen als auch durch den Grad der Blutkonzentration die Todesursache des „Mannes vom Schweißtuch“ diagnostizieren:
> Multitrauma (Reihe schwerster Verletzungen) mit massiver Belastung des Blutkreislaufes erzeugt Lungenödem („Wasser in der Lunge“), d.h. Austreten von Blutflüssigkeit aus den Kapillargefäßen.
> Folgen: Atemschwierigkeiten (es kann nicht mehr genug Sauerstoff ins Blut gelangen), Atemstillstand und Herzversagen.
> Erst nach Eintritt der Leichenstarre („rigor mortis“) konnte dieses seröse Blut ungehindert durch die Nase ausfließen, das auf dem Grabtuch/Schweißtuch zu finden ist.

Ø  ~ Die zweite Gruppe von Blutflecken war nicht serös und postmortal, sondern dunkel und arteriös > es muss noch vor Eintritt des Todes aus der Kopfhaut ausgetreten sein:
> Vergleich mit Proben prämortalem und postmortalem Blut der unterschiedlichsten Stadien der Gerinnung zeigt, dass hier der Gerinnungsprozess bereits gut eine Stunde, ehe das Blut das Tuch berührte, eingesetzt hatte.
> Flecken: unregelmäßig in der Größe und Anordnung. Sie stammten wohl von Einstichverletzungen und verlaufen in einer Parabollinie den Hinterkopf entlang, d.h. er muss vor seinem Tod, ehe ihm das Tuch umgelegt wurde, eine Art Kranz oder Haube aus Stacheln getragen haben, die nicht künstlich hergestellt worden waren, da die Wunden zu asymmetrisch waren (wie etwa bei Dornen) > harte Fläche drückte wohl von außen gegen diese Dornenkrone, daher solch tiefe Verletzungen.

Ø  ~ Gesichtsform, -länge, Nasenbreite und –länge weisen auf einen Menschen des Nahen Ostens hin (etwa auf einen edlen, hochrangigen Araber, jedenfalls einen Semiten):
Gesichtshöhe: 139 mm
Nasen-Gesamtlänge: 80 mm
Länge des Nasenrückens: 60 mm
Nasenbreite: 25-30 mm
Höhe der Nasenspitze: 21 mm

Ø  ~ Es lässt sich mit Sicherheit sagen, dass der Tote gekreuzigt worden ist, um u.a. die Menge an Lungenflüssigkeit zu erklären, die sich in das Tuch ergoss.

Ø  ~ Fest steht:
> Er war männlich.
> Er trug einen Vollbart und langes Haar, das im Nacken zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden war.
> Er stammte aus dem Nahen Osten, wie Gesichtsform und Pollenbefund belegen.
> Seine Blutgruppe war AB.
> Er kam gewaltsam zu Tode, wies zahlreiche Verletzungen auf.
> Bevor er starb, trug er höchstwahrscheinlich eine Dornenkrone.
> Er war bereits tot, als ihm das Sudarium (Schweißtuch) umgelegt wurde; keine der Blutspuren kann entstanden sein, als noch eine Atembewegung stattfand.
> Er starb in aufrechter Haltung, die Arme vermutlich an einem Querbalken befestigt, die Füße fixiert. Er blieb noch eine Stunde nach Eintritt des Todes in dieser Position.
> Dabei hing sein Kopf schräg geneigt nach unten.
> Todesursache war ein Herz-Kreislaufstillstand wegen eines Lungenödems, hervorgerufen durch einen traumatischen (verletzungsbedingten) Schock.
> Eine Stunde lang muss der Tote kopfüber auf einer harten Unterlage gelegen haben, bevor die Arme (von dem Balken?) gelöst werden konnten.
> Danach wurde der Tote über eine kleinere Distanz mit dem Kopf nach unten transportiert. Da die Totenstarre bereits eingesetzt hatte, blieb die Neigung des Kopfes unverändert. Dabei begleitete ihn eine Frau (Fingerabdrücken auf dem Tuch zufolge), die mehrfach versuchte, einen erneuten Blutaustritt zu unterbinden (wie sich ebenso nachweisen lässt).
> Als sich das Sudarium löste, wurde seine zweite Lage ganz um den Kopf gewickelt und zu einer Kapuze verknotet.
> Nachdem es ihm vom Kopf gezogen worden war, besprenkelte jemand die noch feuchten Blutflecken mit einem Gemisch aus Aloe und Myrrhe, was auf einen besonderen Respekt vor dem Blut des Toten oder menschlichem Blut im Allgemeinen hindeutet. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass der Tote und seine Angehörigen, die ihn bestatteten, Juden waren. Auch der anthropologische Befund lässt diesen Schluss zu.
> Dass das Tuch erhalten blieb, deutet darauf hin, dass etwas geschehen sein muss, das ihm ganz plötzlich größte Bedeutung verlieh (normalerweise überlegen Grabtücher nicht die Zeit, nie wurde ein solches entdeckt, außer diesem hier!). Sollte es tatsächlich einem jüdischen Kontext entstammen, so konnte das nur heißen, dass der Leichnam, mit dem das Tuch in Berührung gekommen war, jetzt nicht mehr als solcher existiert. Sonst hätte das Tuch nach dem jüdischen Gesetz als unrein gegolten und nie das Grab verlassen dürfen.
>Kreuzigungsstrafen wurden 320 verboten und Rücksicht auf jüdische Bestattungsriten nahmen die Römer nur vor dem Jüdischen Aufstand 66 n.Chr., danach wurden auch in Palästina die Gekreuzigten in Gruben verscharrt oder den Hunden vorgeworfen, wie sonst überall im Römischen Reich.

Ø  ~ Das Grabtuch wurde in die Region Judäa und in den Zeitraum, der Zeit vor 66 n.Chr. datiert.

Ø  ~ Einziger bekannter Fall, bei dem der Gekreuzigte eine Dornenkrone trug (und einen Lanzenstich besaß) war Jesus von Nazareth.

Ø  ~ Evangelist Johannes erwähnt, dass Jesus an einem Lungenödem starb, denn als der römische Soldat mit seiner Lanze in seine Seite stieß, „floss Blut und Wasser heraus“ (Joh 19,34), also seröse Flüssigkeit.

Ø  ~ Renommierte Berner Textilhistorikerin Dr. Mechthild Flury-Lemberg stellt fest, dass sowohl die Gewebestruktur wie die spezielle Eigenart der Webkantenbildung für die Zeit Jesu belegt sind. „Weder webtechnische noch nähtechnische Merkmale sprechen gegen die Originalität der Leinwand als ein hochwertiges Produkt einer Manufaktur des 1. Jahrhunderts“, stellt sie Expertin fest.

Ø  ~ Züricher Kriminologe Prof. Frei-Sulzer identifizierte etliche Proben von Pollen und Mikroorganismen aus dem östlichen Mittelmeerraum und verglich diese mit den Proben vom Grabtuch. Bis März 1976 hatte er 58 von ihnen identifiziert:
> Große Mehrheit kam im gesamten Mittelmeerraum vor.
> Pollen von 14 Pflanzen gefunden, die heute ausschließlich zwischen Jerusalem und dem Toten Meer beheimatet sind.
> 9 weitere kamen allgemein in den Wüsten und Steppen des Nahen Ostens (und damit auch im Heiligen Land) vor, 8 waren charakteristisch für die Osttürkei und das anatolische Hochland.
Fazit: Tuch muss längere Zeit im Raum Jerusalem verbracht haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

[Aus dem Buch „Das Bluttuch Christi“ von Michael Hesemann, auf das sich die hier zugrundeliegenden Forschungsergebnisse beruht]

 

 

 

 

Ø  ~ Keine Farbpartikel gefunden, kein Maler des 14. Jahrhunderts hätte ein Negativbild malen können, wussten gar nicht was das ist, vor der Erfindung der Fotografie. Anatomiekenntnisse des Mittelalters reichten nicht aus, um eine perfekte Darstellung eines menschlichen Körpers hinzubekommen.

Ø  ~ „Fälscher“ Da Vinci: Schuld waren britische Sensationsautoren Lynn Picknett und Clive Prince. Da Vinci wurde erst 1452 geboren – fast 100 Jahren nach der ersten dokumentierten Ausstellung des Grabtuchs in Frankreich.

Ø  ~ Grabtuch zeigt auch nicht den Großmeister der Templer – Jaques de Molay, wie britische Freimaurer Christopher Knight und Robert Lomas behaupten = de Molay wurde nicht gekreuzigt, sondern 1314 auf dem Scheiterhaufen verbrannt, damals war er auch schon an die 70 Jahre, was viel zu alt ist, um „der Mann auf dem Grabtuch“ zu sein.

Ø  ~ Im Mittelalter und im 17. Jahrhundert glaubte man, die Nägel wurden auf den Handrücken gebracht, was historisch falsch ist (jedoch damals war genau dies ein Echtheitsmerkmal!). Niemand hatte damals die Fähigkeit, ein Negativbild zu malen oder überhaupt nur den Negativcharakter des Grabtuchs zu verstehen: man hielt das Schatten- und Schemenhafte eher für einen Schwachpunkt als für ein Echtheitsmerkmal > deshalb ist die Behauptung, ein Künstler des Mittelalters habe das Abbild auf dem Turiner Grabtuch gefälscht, geradezu absurd.

Ø  ~ Die meisten physischen Merkmale auf dem Tuch gehen auf den Zustand der Totenstarre zurück und können nicht dadurch erklärt werden, dass etwa ein liegendes Modell gezeichnet wurde.

Ø  ~ Bildanalysecomputer VP-8 der NASA kam zum Einsatz, der Bildintensivität in Reliefs umwandeln kann: er ließ aus den Grauwerten zweidimensionaler Fotografien (etwa von Planetenoberflächen) am Computerbildschirm dreidimensionale Landschaften entstehen. > Es wurden Hell-Dunkel-Schattierungen und Veränderungen der Verfärbungsintensität des Leinens digitalisiert und in Abständen zwischen den abgebildeten Körper und dem Tuch umgerechnet > dreidimensionales Bild eines liegenden menschlichen Leichnams erhalten: Tuchbild enthielt offenbar Informationen, die dem menschlichen Auge nicht zugänglich sind und daher kein Künstler je gemalt haben konnte. Selbst ein Foto, also die Aufnahme von reflektiertem Licht „verflacht“ das Motiv und führt zu keinem so „höhenrelevanten“ isometrischen Profil.

Ø  ~ Der Prozess, durch den das Abbild auf das Leinen gebannt wurde, ist einzigartig und mit modernster Technik noch nicht erklärbar“, resümierte Peter M. Schumacher, einer der Entwicklre des VP-8-Systems, „das Grabtuch-Bild enthält Eigenschaften eines fotografischen Negativs, aber auch einer Röntgenaufnahme und einer dreidimensionalen Grauskalen-Codierung.“

Ø  ~ Das Alter (34 Jahre) und die Größe (1,78m) des Toten waren Durchschnittswerte in Israel des 1.Jahrhunderts und sagt auch der Talmud als Durchschnitt aus. Seine Haare trug er lang und im Nacken gebunden wie die Nasiräer, die enthaltsam und vegetarisch lebenden Gottesmänner des alten Israels.

Ø  ~ Keinen Hinweis, dass Farbe verwendet wurde: Optische Physiker von STURP („Shroud of Turin Research Project“) bestrahlten das Abbild mit ultraviolettem Licht und dieses reflektierte dieses nicht, wie es Farbe getan hätte.

Ø  ~ 1950: Der französische Chirurg Prof. Pierre Barbet wies darauf hin, dass die Blutflecken auf dem Grabtuch bis in die subtilsten Details alle Charakteristiken menschlichen Hämoglobins aufweisen > 1978 durch zwei Serien von Detailaufnahmen unter sichtbarem und ultraviolettem Licht bestätigt: Die Blutflecken sind von einem fluoreszenten Kranz umgeben, was auf Serum hindeutet, an seinem Rand hatten sich rote Blutkörperchen abgelagert. > Jede einzelne so entstanden, wie es der Verletzung und der Schwerkraft gemäß entsprach, wie Blut aus einem menschlichen Körper strömen würde, was ein Künstler des Mittelalters so forensisch perfekt, wie es das Grabtuch zeigt, nicht hätte malen können.

Ø  ~ Blut auf dem Leichentuch genau wie auf dem Sudarium (Schweißtuch) menschliches Blut:
> Prof. Dr. Pierluigi Baima Bollone von der Universität Turin und die amerikanischen Forschungswissenschaftler Prof. Alan Adler und Dr. John Heller untersuchten parallel und doch unabhängig voneinander in italienischen und amerikanischen Laboren die Fasern der Blutflecke:
- 1981: die hämatologische Immuno-Fluoreszenz und die immuno-histio-chemische Methode zeigen -> eindeutig menschliches Blut (enthält das Pigment Porphyrin, das in die Hämoglobin-Synthese eintritt, Hämochromogen und Cyanmethahämoglobin, Bilirubin, Proteine und menschliches Albumin = alles Bestandteile menschlichen Blutes).
- Mikroskop zeigt deutlich rote Blutkörperchen und Korpuskel, wobei Pathologen und Biochemiker zwischen geronnenem prämortalem und serösem postmortalem Blut unterscheiden.
- Menschliche DNS sowie Blutgruppe AB feststellbar wie auf dem Sudarium (beide mussten denselben Leichnam bedeckt haben vor über 1500 Jahren im 1. Jahrhundert Israels).

Ø  ~ Gute Erhaltung des Blutes führten die Experten sowohl auf Mikroorganismen zurück als auch auf eine Vermengung mit Aloe und Myrrhe, die das Blut zu einem Zeitpunkt, als es noch feucht war, „konservierten“. Anhand ultrasensitiver Anti-Aloe- und Anti-Myrrhe-Seren konnten deutliche Spuren beider Substanzen auf den blutgetränkten Fäden des Grabtuchs nachgewiesen werden, denn unter dem Mikroskop zeigten sich ähnliche „Knollen“ wie auf dem Sudarium von Oviedo.

Ø  ~ Neutronenaktivierung bestätigte die Präsenz von Antimon, einem Element, das in Aloe und Myrrhe dominiert.

Ø  ~ 1978 erfolgte eine Untersuchung per Elektronenmikroskop durch Wissenschaftler-Ehepaar Roger und Mary Gilbert: Mikroskopisch kleine Reste von Straßenschmutz auf dem Abdruck des blutverschmierten und gequetschten linken Knies, auf der ebenfalls blutigen Ferse und der abgeschürften und offenbar gebrochenen Nase gefunden = stärkere Vergrößerung zeigte winzige, rhomboide Aragonitkristalle – ein Mineral also, das aus Kalziumkarbonat (Kalkstein) mit Spuren von Strontium und Eisen zusammengesetzt ist. Es kommt in exakt dieser Zusammensetzung in der Erde Jerusalems vor.
> Kristallograph Dr. Joseph Kohlback besorgte sich über die Archäologin Dr. Eugenia Nitowski mehrere Kalkstein-Proben aus Jerusalemer Gräbern der Zeit Jesu = Detaillierter Vergleich zeigte, dass die Grabtuch-Partikel bei allen Elementen dieselben Werte aufwiesen wie die Proben aus Jerusalem; es war unbestreitbar das gleiche Gestein > Die Füße des „Mannes auf dem Grabtuch“ müssen schuhlos über die Straßen von Jerusalem gelaufen sein, das Grabtuch lag – daher die hohe Konzentration von Kalksteinstaub auf der Rückseite – offenbar einst ausgebreitet auf einer steinigen Unterlage, etwa einer Grabbank.

Ø  ~ Die Häufigkeitsverteilung der einzelnen Pollen vom Turiner Grabtuch zeugen davon, dass 91 der 204 Einzelpollen von einer einzigen Pflanze stammen -> der Gundelia tournefortii – der „dornigen Distel“: auf dem Leinen, rechts von der Schulter des „Mannes auf dem Grabtuch“ befand sich ein Abdruck dieser Distel! > Zweiter Pflanzenabdruck entdeckte ebenso Prof. Danin auf dem Leinen: stammte von einem Zweig des „Zygophyllum dumosum“ (Buschiges Jochblatt), einer äußerst seltenen Pflanze, die ausschließlich in der Steinwüste rund um das Tote Meer und auf dem Sinai heimisch ist:
- Prof. Danin: „Israel, genauer gesagt der Raum zwischen Jerusalem und Hebron, ist das einzige Gebiet auf der Welt, auf dem „Gundelia tournefortii, Zygophyllum dumosum und Cistus creticus (die kretische Zistrose, ebenfalls auf dem Grabtuch gefunden)“ gemeinsam vorkommen.“
- Prof. Danin und Dr. Baruch konnten aufgrund des Pollenbefundes und der Abdrücke sogar feststellen, in welcher Jahreszeit das Turiner Grabtuch mit diesen Pflanzen in Berührung gekommen war, denn nur in zwei Monaten im Jahr blühen alle drei gleichzeitig = März und April!
> Jerusalem im Monat März/April = um die Osterzeit, da Hebron als Provinznest auszuschließen ist, bleibt nur Jerusalem.

Ø  ~ 1976 wurde mit VP-8-Computer der NASA die dreidimensionalen Qualitäten des Grabtuch-Abbildes untersucht und auf beiden Augenlidern ein Abdruck war zu erkennen: ein bischöflicher Hirtenstab sowie die Buchstaben YCAI.

Ø  ~ Vorderseite: Mittig war ein Krummstab („Lituus“ – der römische Seher oder „Auguren“) zu erkennen, umgeben von griechischer Umschrift mit dem Namen des römischen Kaisers, in dessen Regierungszeit sie geprägt wurde: TIBEPIOY KAICAPOC (gesprochen: Tiberion Kaisaros), Kaiser Tiberius:
- Diese Münze wurde ausschließlich in der römischen Präfektur Judäa in den Jahren 29 bis 32 n.Chr. geprägt – im Auftrag des Statthalters Pontius Pilatus.
- Fehlprägung von KAICAPOC, was die griechische Übersetzung des lateinischen CAESAR war und dieser Fehler ist weltweit mit gerade mal 3 Exemplaren bekannt (richtig wäre KAIKAPOC) > Fehler muss sich zu Anfang der Münzserie – also noch im Jahre 29 – ereignet haben und recht schnell behoben worden sein > da die Wahrscheinlichkeit, auf eine solche Fehlprägung zu stoßen, zu Anfang der Serie sehr viel höher war, spräche dieses Indiz allein für eine Datierung des Grabtuchs in das Jahr 29/30 n.Chr.
- Pilatus war nur bis 36 n.Chr. Statthalter!
- Auf dem rechten Auge des Toten gefunden.

Ø  ~ Linke Augenbraue: ein weiterer „Lepton“ aus der Prägeserie des Pilatus, diesmal mit einem „Simpulum“, einem Opfergefäß auf der Frontseite > wurde ausschließlich 28/29 n.Chr. geprägt.

Ø  ~ Münzen auf den Augen diente zur Beschwerung der Augenlider, um sie geschlossen zu halten, wozu der jüdische Talmud rät > Brauch auch in Judäa des 1. Jahrhunderts gut bezeugt.

Ø  ~ Inschriften auf dem Grabtuch:
1994 waren Wissenschaftler Gregoire Kaplan, Marcel Alonso und Nuklearphysiker Prof. André Marion vom Pariser „Institut d´Optique Théorique et Appliquée d´Orsay“ (Institut theoretische und angewandte Optik der Universität von Paris-Orsay) in der Lage, diese Inschrift deutlich sichtbar herauszufiltern.
> Ergebnis = Inschrift bestand angeblich aus 5 Wörtern in griechischer und lateinischer Schrift, die rund um das Gesichtsbild des Gekreuzigten platziert waren:
1) (O)PSKIA („schattenhaftes Antlitz“)
2) (I)HSOY („Jesus“)
3) NNAZARENNUS IN NECE(M) („zur Todesstrafe“)
4) REZON („ausgeführt“)
5) Buchstabenfolgen NN, IC, ADAU und SB.
= Experten für Paläographie stellten fest, dass die Schreibweise typisch für die Zeit vor dem 5. Jahrhundert ist.
= Italienische Mediävistin Barbara Frale konsultierte Experten für vergleichende Paläographie, die die Schrift in das 1. bis 2. Jahrhundert n.Chr. datierten:
„Ich glaube, es ist mir gelungen, die Bestattungsurkunde von Jesus von Nazareth zu lesen“, erklärte sie.

Ø  ~ Raymond N. Rogers (angesehener Chemiker der „Los Alamos National Laboratories“ in New Mexico/USA) kam 2003 in den Besitz einer Stoffprobe aus der Mitte des Leinens sowie Proben vom Rand: signifikanter Unterschied zwischen den beiden =
- betraf den Gehalt an Vanillin, einem Stoff, der entsteht, wenn das Lignin des Leinens unter Wärmeeinfluss zerfällt = Zerfall geht ziemlich regelmäßig von sich und kann dazu dienen, das Alter des Materials zu bestimmen.
- Probe vom Rand besaß 37% an Vanillin-Gehalt, also jüngeren Ursprungs u.a. durch Restaurierung um 1534.
- Probe aus dem Grabtuchinnern: Vanillin-Gehalt nur noch in Spuren (unter 5%) festgestellt, muss also entsprechend älter sein =
> Rogers erhielt aus Israel ein Stück von dem Leinen, in das irgendwann vor 66 n.Chr. die Schriftrollen vom Toten Meer eingewickelt worden waren, um eindeutig datierte Vergleichsproben zu erhalten. Auch hier war das Vanillin nur noch zu 5% nachweisbar, genau wie das Grabtuch:
Fazit: Es muss zwischen 1090 v.Chr. und 686 n.Chr. entstanden sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ø  ~ C14-Datierung war aufgrund einer „bioplastischen Ummantelung“ verfälscht, da ein Großteil des Blutes von Bakterien zerstört und durch Pilzbefall ersetzt worden war, stellte Dr. Garzia-Valdes fest, konnte jedoch die Überreste menschlichen Blutes der Blutgruppe AB zuordnen. Die vergleichsweise helle Farbe des Blutes konnte er auf einen hohen Anteil von Bilirubin zurückführen, einem Pigment, das im Falle eines schweren Traumas zunimmt, so auch bei einer Geißelung oder Kreuzigung.

Ø  ~ Sechs Mediziner bestätigten, dass das über und über mit Blut befleckte Untergewand (Tunika), was gefunden wurde, laut Experten von 1898 und 1932-1934, aus dem Orient stammt und alle Charakteristik einer römischen Textilie aus dem 1.-3. Jahrhundert aufweist.
- Nuklearphysiker Dr. André Marion hatte die Blutflecken auf der Tunika mit den Verletzungen des Mannes auf dem Turiner Grabtuch verglichen und erstaunliche Übereinstimmungen festgestellt. 9 von 10 Flecken waren absolut deckungsgleich mit größeren Wunden im Rückenbereich des „Mannes auf dem Grabtuch“, die von Medizinern als Spuren einer Geißelung identifiziert worden waren. Offenbar hatte der Verurteilte nach dieser Tortur sein Gewand wieder angezogen, war er bekleidet, als er das Kreuz zur Hinrichtungsstelle schleppte. Prof. Dr. Marion schrieb ein Buch über seine Studien („Jesus et la Science“ – Jesus und die Wissenschaft), das zum Beststeller wurde.

Ø  ~ 1988 hatte Dr. Gerard Lucotte, Direktor des „Zentrums für molekulare Neurogenetik“ in Paris und Professor für Anthropologie mit Genehmigung des französischen Kultusministeriums die Tunika untersucht > alle Ergebnisse der DNS (semitische Herkunft; Blutgruppe AB; der Marker des Chromosoms Y entspricht dem Haplotyp J, der am häufigsten bei sephardischen, d.h. orientalischen Juden vorkommt, etc) stimmen mit denen des Sudariums und des Grabtuchs überein:
- Die Deformation vieler Blutkörperchen weist nach Ansicht von Pathologen darauf hin, dass das Blut nach einer schweren, ja traumatischen physischen Misshandlung vergossen wurde.
- Pollen, Sandkörnchen, Kalkstein, Glimmerspuren: Hinweise, dass es mit trockenem, wüstenähnlichen Boden in Berührung kam (Jerusalem).

Ø  ~ „Die Tunika ist buchstäblich mit Blut getränkt“, erklärte Lucotte auf dem Kolloquium in Argentinien. Überall waren perfekt erhaltene rote und sogar weiße Blutkörperchen auszumachen, offenbar konserviert durch die Salzkristalle menschlichen Schweißes und sie enthalten DNS.

Ø  ~ Laut einem Internetbericht soll STURP-Chemiker Ray Rogers dem New Yorker Genforscher Andrew Merriwether eine Probe mit Blutpatikeln vom Turiner Grabtuch überlassen haben; das Material stammte von einer Wunde am Handgelenk des Gekreuzigten. Merriwether identifizierte männliche DNS; ihre Marker des Chromosoms Y entsprachen neben dem Haplotyp J auch dem „Cohen Modal Haplotyp“ – häufig bei Juden des alten Priestergeschlechts der Leviten zu finden, die der Tradition nach von dem Mosesbruder Aaron abstammten:
> Der Patriarch Eutychius von Alexandria (10. Jahrhundert) stellte – sich auf ältere Quellen berufend – fest, dass Marias Vater Joachim zwar aus dem Hause Davids sei, ihre Mutter Anna aber „von den Töchtern Aarons vom Stamme Levi, der Priesterschaft“, abstammte. Von seiner Großmutter hätte Jesus also den „Cohen Modal Haplotyp“ erben müssen.

Ø  ~ Lucotte untersuchte eine Faser des Grabtuchs mit Blutpatikeln drauf und konnte vermelden, dass mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit derselbe Mensch, der in dem Grabtuch bestattet wurde, zuvor die Tunika getragen hat.

Ø  ~ Schlauchpilz „Arachnomyces minimus“ auf Leichentuch gefunden, d.h. eine „bioplastische Ummantelung“ vorhanden, sodass vor einer Radiokarbondatierung des Tuches gewarnt wurde, das zu falschen Datierungen führt, die damals jedoch bereits häufig Anwendung am Tuch fanden und irreführende und falsche Angaben machten.

Ø  ~ C14-Datierung von Leinen gilt generell als problematisch aufgrund von Kontamination.

Ø  ~ Grabtuch war Jahrhunderte lang hohen Konzentrationen von Kerzenrauch ausgesetzt, der einen hohen C14-Anteil besitzt und es zu jung erscheinen ließ. Nur nicht in Gebrauch gewesene Stoffe lassen sich aufgrund fehlender Kontamination zuverlässig datieren.

Ø  ~ Verschiedene Brände in der Vergangenheit verursachten eine hohe Menge Kohlenstaub auf dem Tuch und beeinflussten das Ergebnis der Radiokarbondatierung zur Bestimmung seines Alters.

Ø  ~ Jüdisches Gesetz: es durften nicht mehr als „vierzig weniger einen“ (Dtn 25,3) sein = 39 Schläge mit dreischwänzigen Geißeln der Römer fügen dem Körper 117 Wunden zu:
- römischer Grabtuchforscher Msgr. Giulio Ricci wies schon 1969 in seinem Buch „L´Vomo della sindone e Gesu“ in akribischer Kleinstarbeit nach, dass der Mann auf dem Grabtuch tatsächlich „ungefähr 120 Wunden“ zählte, die ihm eindeutig durch Schläge aus zwei Richtungen zugefügt wurden.
- Bloße Geißelungen waren 39 Schläge, Geißelungen mit anschließender Kreuzigung nur 7 Schläge mit der Geißelpeitsche, d.h. dass dieser Mann Jesus gewesen sein muss, da Pilatus Jesus nach der Geißelung wieder freilassen wollte (daher die volle Zahl von 39 Schlägen), aber ihn dann doch kreuzigen ließ und dies für Jesus spricht, der für diesen besonderen Fall als Einziger infrage kommt und bekannt ist.

Ø  ~ Es wurde nicht nur ein Dornenkranz geflochten, sondern die Legionäre waren Hilfstruppen aus Syrien, die Kronen östlicher Könige Prunkhauben, und so ist tatsächlich eine Dornenhaube oder – kappe die realistischere Version, wie auf dem Grabtuch und Sudarium am Kopf zu sehen ist.
- Die Spuren der Dornen, das Nachbluten der punktförmigen Stichwunden, sind deutlich auf dem Sudarium und auf dem Grabtuch zu erkennen. In beiden Fällen ist das Blut tiefrot und von arterio-venösem Charakter, was von der Tiefe der Verletzungen zeugt = ebenso die Spuren der Schläge, die auf der Stirn, den Augenbrauen, der rechten Unterlippe, dem Kiefer und vor allem der Nase des Grabtuch-Abbildes zu sehen sind. Der Nasenknorpel war regelrecht gerissen, wie das Antlitz ebenso wie der Nasenabdruck auf dem Sudarium zeigen.

Ø  ~ Jesus hat kein Kreuz getragen (hätte zwischen 100 und 120 kg gewogen), wäre für seinen gefolterten Zustand zu schwer, auch für den Gesunden -> Querbalken („patibulum“) wog „nur“ ca. 35 kg:
- Rücken des Mannes auf dem Grabtuch weist zwei breite Quetschungen in der linken Schulterblattzone und der rechten Sopraskapularzone auf, hier muss der Querbalken auf den Schultern aufgelegen haben. Der Abdruck verläuft in schräger Richtung, was darauf hindeutet, dass die linke Seite des „patibulums“ durch einen Strick mit dem linken Fußgelenk des Verurteilten verbunden war, was auch eine Platzwunde auf dem linken Knie erklärt (befand sich mikroskopisch feiner Straßenstaub aus Jerusalem) = Breite des Querbalkens kann aus Grabtuch-Abdruck errechnet werden; lag bei etwa 13 cm. > Hände waren ans „patibulum“ gebunden, jedes Aufschlagen aufs Pflaster konnte daher nicht verhindert werden, Abdrücke auf dem Grabtuch zeugen von Quetschungen und Stürzen auf das Gesicht.
> Simon von Zyrene gab es wirklich, denn 1941 fanden Archäologen Kalksteintruhen im Kidrontal in einer Grabkammer, deren Truhen nur in der Zeit des Zweiten Tempels (zwischen 20 v.Chr. und 70 n.Chr.) Verwendung fanden > eines von ihnen trug die Aufschrift auf Griechisch und Hebräisch: „Alexander von Zyrene – Sohn des Simon“ > Evangelist Markus: „Vater des Alexanders und des Rufus.“ (Mk 15,21).

Ø  ~ Jesus verlangte nach Trinken, er hatte Durst, er bekam es = antike Quellen belegen, dass ein einziger Schluck Wasser bei einem Gekreuzigten zum sofortigen Herzstillstand führen kann -> Johannes (Augenzeuge) schildert, dass Jesus, unmittelbar nachdem er getrunken hatte, „das Haupt neigte und seinen Geist aufgab“ (Joh 19,30).

Ø  ~ Prof. Zugibe: „Wenn ich in meiner Kapazität als Gerichtsmediziner den Totenschein Jesu auszufüllen hätte, ich würde schreiben:
>> Todesursache: Herz- und Atemstillstand aufgrund eines Lungenödems, Folge eines Kreislauf- und verletzungsbedingten Zusammenbruchs (hypovolämischer und traumatischer Schock) aufgrund der Kreuzigung.“
-> Es war dieselbe Diagnose, die spanische Pathologen nach Auswertung des Befundes auf dem Sudarium von Oviedo gestellt haben.

Ø  ~ Lanzenstich: „Und sogleich floss Blut und Wasser heraus“ (Joh 19,34)
> massiver Pleuralerguss (Wasser in der Lunge)

Ø  ~ Nikodemus historisch belegt =
- eigentlicher Name: Nakdimon ben Guriyon.
- Mitglied in Sanhedrin und Lehrer Israels (Joh 3,10)
- nach rabbinischen Quellen auch einer der drei reichsten Bürger der Stadt und Wohltäter von sprichwörtlicher Großzügigkeit.

Ø  ~ Der Befund auf dem Turiner Grabtuch entspricht exakt jüdischer Bestattungsbräuchen.

Ø  ~ Prof. Zugibe: „Leichnam wurde gewaschen, was die genaue Form der Wunde überhaupt erst erkennbar machte.“
> Apokryphes Petrus-Evangelium (6.Kapitel, Vers 24) spricht davon, dass man den Herrn wusch.
> Durch die Waschungen wurden die Wunden von Blutkrusten befreit und nässten nach, wodurch sich ihre präzisen Umrisse in das Grabtuch einprägten.
> Hohe Menge Blutes an den Hand- und Armwunden auf Tuch erkennbar: trat posthum, bei Entfernung der Nägel aus.

Ø  ~ Forschungen des amerikanischen Internisten Dr. Gilbert R. Lavoie bestätigte durch Tests, welche Abdrücke Blutspuren nach welchem Zeitraum auf Leinen hinterlassen; Ergebnis: Blut der Nagelwunden glich dem Befund, der sich nach anderthalb bis zwei Stunden zeigte; entspricht der Passionschronologie, nach der die Soldaten zwischen 16:00 Uhr und 16:30 Uhr die Nägel entfernten, während um 18 Uhr die Grablegung wegen des anbrechenden Sabbats abgeschlossen sein musste.

Ø  ~ Bei Grablegung wurden auch die Dornen entfernt, die noch tief in der Kopfhaut des Gekreuzigten steckten. Eine davon befand sich auf der Stirn. Als sie vorsichtig herausgezogen wurde, schlängelte sich das austretende venöse Blut über die tief sitzenden Furchen seiner Stirnfalte > auffälligstes Charakteristikum des Turiner Grabtuches.
> Pathologe Prof. Zugibe: „Blut kann noch aus den Wunden eines Toten fließen, speziell, wenn der Tod gewaltsam eintritt.“
- Nachblutungen!
- Tuch weist eindeutige Anzeichen von Totenstarre auf.
- Fingerabdrücke auf den Fußsohlen des Grabtuchs zeugen von der Grablegung.

Ø  ~ Prof. Zugibe: Rot-Ton des Blutes genau wie von Opfern schwerer Traumata. > Gelbliche „Aura“ des Blutes. > Keine Fälschung des Mittelalters, denn niemand im Mittelalter wusste von solchen Details.

Ø  ~ Wie lange befand sich der Leichnam im Leinen?
> In der Medizin kennt man den Prozess der „Fibrinolyse“, der körpereigenen Auflösung eines Blutgerinnsels durch die Aufspaltung in kleine Fibrinabbauprodukte.
> Nach Ansicht der Pathologen muss bei den Blutrinnsalen auf dem Leichentuch dieser Prozess nach etwa 36 Stunden unterbrochen worden sein, sonst würden sie als Folge einer exzessiven Erweichung der Fibrinfasern verschmiert erscheinen, wie sich durch Experimente nachweisen lässt. Nach 40 Stunden hätte bereits die Verwesung eingesetzt. Damit aber lässt sich auch der Zeitpunkt der Auferstehung Jesu exakt berechnen:
- Sie muss in den frühen Morgenstunden des 9.April 30, gegen 5:00 Uhr, stattgefunden haben, nur gut 1 Stunde, bevor die drei Frauen das Grab leer vorfanden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ø  ~ Wie kam das Abbild aufs Grabtuch?
> Etwas muss passiert sein, das das Leinen „belichtete“ und das vorhandene Negativbild in seine obersten Fasern „brannte“.
> Vielleicht eine Strahlung, glaubt Physiker Prof. Dr. John Jackson (früher an der US Airforce Academy in Colorado Springs/USA tätig), die im selben Moment, als der Leichnam, der zuvor in das Leinen gehüllt war, in Energie umwandelte:
- als das Abbild entstand, verhinderte er nicht mehr das Zusammenfallen des Tuchs in eine abgeflachte Lage nach den Gesetzen der Schwerkraft.
- Annahme, dass die „Auflösung“ des Körpers, seine Umwandlung in Energie, die Ursache für die Entstehung des Abbildes ist:
>>>> Körper wurde in diesem Augenblick transparent, während das Tuch quasi in ihn hineinfiel. Der Körper wurde in Strahlung umgewandelt, die, ähnlich wie ultraviolettes Licht oder gering dosierte Röntgenstrahlung, eine photochemische Veränderung der Zellulose auf der obersten Schicht des Leinens bewirken kann. Tiefer liegende Fasern werden dabei von anderen abgeschirmt.

Ø  ~ Dieser Vorgang kann man sich wie in Mel Gibsons Film „Die Passion Christi“ vorstellen, als das Tuch in sich zusammensank, während sich aus ihm der neugeschaffene Auferstehungsleib erhob.

Ø  ~ Prof. Jacksons STURP-Kollege Dr. Donald Lynn vom „Jet Propulsion Laboratory“ der US-Raumfahrtbehörde NASA in Pasadena/CA ist der Ansicht, dass das Bild durch kurze, aber intensive Strahlung entstanden sein muss – etwa durch elektromagnetische Wellen im Ultraviolettbereich:
„Durch sie wurde die innere Oberfläche des Stoffes „versengt“. Die starke Strahlung, die das Tuch chemisch veränderte, kann aber nur von dem Leichnam selbst ausgegangen, also nicht durchstrahlend von außen gekommen sein, denn Vorder- und Rückenbild zeigen sich nur auf der Innenseite des Grabtuchs und sind zudem klar voneinander getrennt, nicht etwa verwaschen ineinander projiziert.“

Ø  ~ Der Physiker Oswald Scheuermann erklärt, dass sich am Leichnam „unter Einwirkung des Kondensatorfeldes ein flächenhaft energiereich aufstrahlender, auf Leinen objektabbildender Emissionsimpuls“ gebildet hat.
> Daher waren auch die Münzen auf den Augen sichtbar; ein Effekt, den Scheuermann replizieren konnte.
- Sein italienischer Kollege Prof. Giulio Fanti konkretisiert:
---- Der Mann auf dem Grabtuch strahlte eine intensive Energie aus, die zu einer Steigerung des Drucks führte. In einem Bruchteil einer Sekunde dematerialisierte  er, wobei er seine Atome freisetzte und es plötzlich zu einer koronalen Entladung seiner Elektronen kam, durch die ein „Photo“ (im Sinne von „Lichtbild“) auf dem Grabtuch entstand.“

Ø  ~ Dr. Lynn: Strahlen von einer externen Quelle können unmöglich die Ursache sein, sie breiten sich kugelförmig zu allen Seiten aus, hätten den Körper durchleuchtet und nie die klaren Konturen seines Abbildes erzeugt:
>> Die Strahlung kann nur von dem Leichnam selbst ausgegangen sein.

Ø  ~ Der Karlsruher Chemiker Prof. em. Dr. Eberhard Lindner: Es kommt nur eine einzige elektrisch geladene Strahlungsart infrage, die Elektronenstrahlen! Er ist davon überzeugt, „dass das Auferstehungsgeschehen von einer elektrisch negativ geladenen Elektronenstrahlung von sehr hoher Dichte begleitet war (…). Zunächst müssen nur die Protonen an der Oberfläche des Leichnams aus dem Dasein ins Nichts zurückgesunken sein, anschließend verschwand die gesamte Materie des Leichnams aus dem Dasein.“
>> Wissenschaftlich ist diese These auch überprüfbar!
>> Die zurückgebliebenen Elektronen haben das Körperbild erzeugt und die freigesetzten Neutronen bewirkten darüber hinaus jene Erhöhung des Radiokarbongehalts, die zu der „unmöglichen“ Datierung von 1988 geführt haben könnte, sodass es verjüngt wurde.

Ø  ~ Im Glauben an die Auferstehung des Fleisches sammelten die Juden die Gebeine ihrer Ahnen und bewahrten sie in Kalksteintruhen auf. > Aus demselben Grund lehnen Christen von Anfang an die Brandbestattung ab.

Ø  ~ Jesu Leib war von einer neuen, veränderten Physis.

Ø  ~ Er erlitt mit 34 Jahren die Passion (damals ein reifes Alter).

Ø  ~ Prof. Dr. Juan Manuel Minarro Lopez (Bildhauer) rekonstruierte Millimeter genau anhand des Turiner Grabtuches das exakte Gesicht des Mannes vom Grabtuch bzw. Jesus von Nazareth. „So muss Jesus noch beim Letzten Abendmahl ausgesehen haben.“

 

 

 

[Prof. Minarros Rekonstruktion des „Mannes vom Grabtuch“. © CES]